Nach Kindheit und Gesangsausbildung in Norwegen studierte Reidun Osvik-Wunderbaldinger Gesang am Konservatorium der Stadt Wien in Österreich. 1987 übersiedelte sie mit Familie in die Türkei, und begann zu malen. Zwei Lehrjahre bei dem türkischen Maler Orhan etinkaya und die erste Phase ihres Schaffens waren von eher düsteren Ölbildern bestimmt. Bereits zu Beginn der Beschäftigung mit der bildenden Kunst galt das Hauptinteresse figurativ bestimmten Motiven, besonders der abstrahierten Darstellung von Menschen.
In der folgenden Phase von zehn Jahren in Norwegen und Österreich beschäftigte sich die Künstlerin mit Skizzen und Aktzeichnungen (u.a. Aktzeichnen an der Kunst- og Hndverksskolen in Oslo).
Mit der zweiten Rückkehr nach Skandinavien (Schweden 1999) begann eine intensive Phase des Malens, diesmal in Acryl und von hellen, fröhlichen Farben bestimmt, aber nach wie vor mit Menschen - Frauen - als zentralem Motiv. Körpersprache und -haltung als Hauptthemen drücken Schicksal und Bestimmung der Figuren aus.
Die Maltechnik ist von zeichnerischen Elementen bestimmt, ein wesentliches Charakteristikum ist die Schichttechnik, Figuren werden in mehreren Übermalungen aufgebaut. Die Acrylbilder werden von reinen Farben bestimmt, die Mehrzahl der Formate liegt zwischen 60x60 und 80x120cm.